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Ethiad Stadium, Manchester. Sonntag, 23. August 2026.
Hallo Bloggs. Es ist der erste Spieltag und alles ist gespannt. Gespannt auf den neuen Manager. Denn nach zehn Jahren hat Pep Guardiola ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages gekündigt und damit nach der erfolgreichsten Phase seit Vereinsgründung der "Citizens" den Platz geräumt. Das Vermächtnis ist rießig und man kann Enzo Maresca nur alles Gute wünschen.
Manchester City erlebte den größten Umbruch des letzten Jahrzehnts. Legenden wie Bernardo Silva und John Stones gingen von sich aus, Rodri wechselte nach Barcelona. Ersatztorhüter Trafford spielt nun in Leeds, Ake verteidigt für Fenerbahçe. Zusätzlich wurden vier Spieler verliehen. Dafür leiste man sich den innerenglischen Transferrekord, Elliot Anderson wechselte für umgerechnet 135 Millionen € von Nottingham Forest zu City, bei dieser Summe sind die 25 Milliönchen für Linksaußen Detourbet aus Troyes geradezu ein Schnäppchen. Ähem, der junge Mann ist gerade neunzehn Jahre alt. Mit Rulli und Charles verpflichtete man einen Routinier und ein Talent für die Ersatzposition zwischen den Pfosten. Ein weiteres Beispiel für das Transfergebahren auf der Insel ist der Name Jeremy Monga. Für den siebzehnjährigen Außenstürmer überwieß man etwa 12 Millionen €, an den Drittligisten Leicester City.
Gegner Bournemouth ist in der ähnlichen Situation. Mit Rose übernahm ein Deutscher das Amt des Managers und auch hier gab es einen großen Wechsel im Kader. Sportlich gesehen war die abgelaufene Saison erfolgreich wie nie, zum ersten Mal spielt man international. Europa League. Ermöglicht wurde dies durch eine sagenhafte Rückrunde, zum Ende hin blieb man in den letzten achtzehn Spielen ungeschlagen. Zudem entwickelten sich die "Cherries" von der Südküste zu wahren Geldakrobaten. In den letzten beiden Spielrunden verkaufte man für über 350 Millionen € Spieler und trotzdem konnte das sportliche Niveau gesteigert werden. So geht es auch.
Nun aber genug, ab Sonntag rollt das Leder wieder im Etihad Stadium. Dann geht es endlich wieder los.

Es gibt Fussballexperten, die sagen Manchester City eine knifflige Saison voraus. Womöglich reicht es dann im Mai 2027 nicht mal zu einem Platz für die Champions League. Da könnte was dran sein. Beim ersten Heimspiel gegen Bournemouth hatte man Mühe, ein paar alte Helden zu finden. Haaland natürlich, Foden ebenso. Und damit meine ich nicht das Alter, sondern spreche ich von echten Zungenschnalzern. Gut, Donnarumma noch, den deutschen Fussballfans ist Gvardiol bekannt, aber dann wird es brenzlig. Obwohl die meisten Spieler der Startelf letztes Jahr den FA-Cup geholt haben, dazu noch den Ligacup. Es ist eine Saison der kompletten Zeitenwende und man erinnert sich kaum mehr, auch Pep Guardiola holte in seiner ersten Saison keinen Titel.
Das Match begann recht flott, City machte Druck und kam mit flotten Konbinationen vors Tor. Der Abschluß aber war zumeist dürftig und dann schlich sich nach einer Viertelstunde so ein Virus ein. Das Spiel wurde langsamer, der Gegner bissiger und es begann so richtig zäh zu werden. Die "Cherries" von der Südküste wurden immer frecher und ein langer Ball führte mit einem perfekten Konter zum 0:1. The Etihad was stunned. Der Matchplan von Bournemouthmanager Rose begann zu greifen, City wurde immer behäbiger und druckloser. Halland erwischte einen mehr als mäßigen Nachmittag und Foden verzettelte sich immer mehr. Es wurde mühselig, es wurde richtig still im Ground. Die Abspielfehler häuften sich und auf den Rängen wurde man ungeduldig.
Das setzte sich aiuch in der zweiten Halbzeit fort. City umständlich, zwar mit unglaublich viel Ballbesitz aber dann in Richtung gegnerisches Tor wurde es einfach zu kompliziert. Zumal Bournemouth so richtig hinlangte und so geschickt gar keinen richtigen Spielfluss aufkommen ließ. Erst mit der Einwechslung von Cherki wurde es wieder besser und Guehi verpasste per Kopf noch eine echte Torgelegenheit. Es war ein Bibbern und Zittern, bis schließlich Guehi traf, 1:1. Jetzt wurde es wieder richtig laut und tatsächlich in der Nachspielzeit dann das erlösende 2:1, Gvardiol traf. Aber auch das passte zum Spiel, erst ein minutenlanger Check durch den VAR war nötig. 2:1 gegen Bournemouth. es war ein großes Stück Arbeit mit einem verdienten Ende. Aber ManCity muss sich in allen Ebenen gewaltig steigern, speziell in der Defensive. Da passt wenig zusammen und ein Stratege wie Abgang Rodri wird schmerzlich vermißt. 100 Millionennneuzugang Anderson spielte unauffällig, bis zu seiner Auswechslung. Also ich habe das Gefühl, die Experten könnten richtig liegen, mit ihren Prognosen.

Zumindest sieht es nun besser aus, die Hülle der neuen Nordtribüne steht. Innen aber ist weiterhin eine Baustelle.

Der Anbau ist auf jeden Fall gelungen.

Es hat immer was von Zirkus, wenn der Mannschaftsbus ankommt.

Rechts dann die Außenfassade des Hotels, also das dauert bestimmt noch eine Saison bis da alles fertig ist.

Auch drumherum ist noch weiterhin Baustelle.

Die offizielle Pyroshow war das einzige Feuerwerk. Auf dem Rasen war davon aber nichts mehr zu sehen.

Auf jeden Fall ist die Nordtribüne für die Zuschauer komplett fertig.

Es war zum Teil Rasenschach. Strafraumszenen eher die Seltenheit.

Passend zum Spielverlauf dann die nervende VAR-Entscheidung. Tor gilt. 2:1

Keep the faith.
RaMü.
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