Wrexham, das wird vorerst nix
 
Hallo Bloggs. Der AFC Wrexham in der heutigen Form ist eigentlich aus der amerikanischen Traumfabrik Hollywood entstanden. Ohne das Engagment der beiden Schauspieler Ryan Reynolds und Rob McElhenny seit 2020 wäre der Verein aus Wales niemals "weltberühmt" geworden. Man wäre heute noch vermutlich fünftklassig, ohne Zukunftspersektive und Hoffnung. Und so hätte man niemals Eingang in die "b92" gefunden, wenn, dann höchstens in der vierten Liga. Jetzt aber strahlt der Stern so hell, da hat man mal nicht mehr Zeit für Vorbreitungsspiele in der Heimat. Der momentane Zweitligist tourt in der Pre Season um die halbe Welt und spielt so gegen Clubs aus der Premiership. Zu Punktspielen reicht es ja noch nicht. Noch nicht. 
An Heimspieltickets für Wrexham zu kommen und fast gänzlich unmöglich oder zumindest recht teuer. Ohne eine Mitgliedschaft geht nichts, wobei auf der Insel Mitgliedschaft anders verstanden wird. In good old Germany herrscht ein ganz anderes Denken und Verständnis zu diesem Thema, auf der Insel kauft man lediglich eine Art Vorgriffsrecht für Heimspiele. Der Racecourse Ground in Wrexham ist klein, 13.500 Zuschauer. Es wird zwar im Moment eine Tribüne neu gebaut, aber im Prinzip ist das alles immer noch "underseized". Deshalb wird Wrexham die wohl härteste Nuss, die es in Sachen "b92" zu knacken gilt. Also im Moment wird das nix, ich habe ja aber auch noch neun andere Clubs auf der "doing92" Liste, irgendwann wird's halt eng. Warten wir einfach ab. Vielleicht klappt's im Carabao Cup, wenn ein Viertligist in Wales spielt, vielleicht ... 
 
 
Wrexham auf der Pre Season Tour wie die ganz Großen. Man spielt in Krakau, Florida, New York, Pennsylvania und Helsinki. Im letzten Jahr war man in Australien. PS: Die Trikotwerbung ist etwas irreführend. Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines ist seit 2024 der Trikotsponsor des walisischen Vereines. 
 
Keep the faith.
RaMü.