SNP Arena, Hoffenheim. Samstag, 12. September 2026
 
Hallo Bloggs. Es ist gefühlt erst ein paar Tage her, da waren wir in Sinsheim. Der Stadionname hat sich geändert, aber ansonsten wird wohl alles wieder gleich sein. Rote Übermacht auf den Rängen. Beim letzten Auftritt kam es ja zu diesem denkwürdigen 3:3, das im Rückblick dann dem VfB die Champions League bescherte. Allerdings war die Vorstellung in der ersten Spielhälfte mehr als blamabel, das darf sich auf keinen Fall wiederholen. Nicht immer holt man auswärts einen 3:1 Rückstand auf. Obwohl Hoffenheim scheinbar auch diesmal diesselbe Schwäche zeigt. Geführt in Köln und daheim gegen Dortmund, aber nur null Punkte auf dem Konto. Deshalb aufgepasst VfB, irgendwann gewinnt auch Hoffe mal wieder. Die Roten sind also gewarnt und diesmal gilt es, hellwach sein mit dem Anpfiff. Am Support dürfte es wohl nicht mangeln. Rund die Hälfte der Zuschauer werden wohl im Brustring erscheinen, es ist angerichtet für den ersten Auswärtssieg.
 
 
FitnessCenter werben mit der Bekämpfung der verschiedenen Problemzonen: Bauch, Beine Po. Die Problemzone des VfB Stuttgart ist irgendwo in der Mitte und da im hinteren Bereich, zusammen mit der Abwehr. Schlußmann Bredlow möchte ich mal davon ausnehmen, er hält besser als man von einem guten zweiten Mann erwarten konnte. Aber etwas weiter vorne stimmt etwas nicht im Mannschaftsgefüge. Es fehlt die Balance, die Ausgewogenheit im Mittelfeld. Die Abstimmung funktioniert nicht richtig, es gibt immer wieder große Löcher. In dieser Verfassung beenden wir in dieser Saison kein einziges Spiel ohne Gegentreffer. 
In Hoffenheim war es wie immer. Gast VfB Stuttgart dominiert farblich auf den Rängen und war auch stimmgewaltig. Aber es bleibt dabei, wir können das ganze Stadion füllen und in Weiss und Rot hüllen, das Ding da unten, mit dem Ball und so, das müssen die Jungs schon selber erledigen. Wurde aber nicht gemacht, obwohl es im Prinzip kein unbedingt schlechts "Auswärtsspiel" war. Aber es war eben auch nicht gut genug, wenigstens einen Zähler zu entführen. Und damit bestätigte sich die Prognose der Pessimisten, nach den ersten vier Saisonspielen stehen wir knapp über der Abstiegszone. Drei Gegentore kassierten wir, alle drei identisch. Ein langer Ball auf die Außenposition und Hlozek macht das Ding, alle ins kurze Eck. Drei?, halt, das erste Tor schon in der fünften Minute war abseits. Der VfB hatte durchaus auch Chancen und das nicht zu knapp. Aber dann wieder Hlozek, in der dreizehnten Minute dasselbe immer wieder kehrende Muster, diesmal aber wirklich zum 1:0. Der VfB antwortete wütend und musste Stiller verletzungsbedingt auswechseln, ein durchaus strafstoßwürdiges Foul blieb ungeahndet, der VfB verpasste ein Ausgleichschance und verlor seinen Spielmacher. Dass dafür Spalt aufs Feld kam sorgte für ein Raunen, der VfB brachte seinen Youngster. Mit diesem 1:0 ging es in die Pause und danach folgte die beste Phase des Spieles. Stuttgart sorgte durch einen aufgenommenen Abpraller für das 1:1, Mittelstädt profitierte. Bredlow rettete gegen Lemperle, Jetsch traf nur die Latte, Baumann rettete mit einem tollen Reflex gegen Pejcinovic. Hoffenheim in der Defensive und dafür richtig gut im Konterfussball. Wieder Hlozek markierte das 2:1. Der eingewechselte Undav vertändlete die Riesenmöglichkeit zum erneuten Ausgleich, statt Abschluß ein Querpaß in den Rücken eines Mitspielers. Danach fehlte der Glauben an einen Punktgewinn, und die "Hoppster" brachten das Ergebnis über die Runden. 
2:1 verloren beim bislang punktlosen regionalen Nachbarn. Zumindest ein Zähler wäre drin gewesen und das Fachblatt Kicker schreibt von der abgezockteren TSG. Der VfB hat weiterhin ein gewisse Probleme, es fehlt an der Abgeklärtheit, an der Robustheit und letztlich einiges auch an der Cleverniss. Das alles zusammen muss man schnell bereinigen. Aber die Saison ist ja noch lange, packen wir es an.
 
 
Der Stadionname hat sich leicht geändert, im Prinzip wurde nur ein Buchstabe ausgetauscht. Aus der SAP-Arena wurde die SNP-Arena. Mehr nicht. 
 
 
Drinnen war es wie immer, wenn der VfB kommt. Die folgenden Bilder verdeutlichen das. Von unseren Block F aus ein Blick auf die Osttribüne, überall weiße Trikots.
 
 
Das Zentrum war natürlich der eigentliche Gästeblock. Hier war die Farbe ROT "vorgeschrieben", ein toller Einfall. Weiss und Rot somit überall.
 
 
Hier nun die restliche Nordtribüne, ohne Worte. Auch auf der Haupttribüne mangelte es nicht an den vielen, vielen weissen Farbklecksen.
 
 
 
Aber, es ist und bleibt nur ein tolles Randthema. Punkte werden auf dem Platz gemacht, wir können nur Unterstützung geben. Also daran hat es nun wirklich nicht gemangelt. 
 
Keep the faith. 
RaMü.
 
Nächste Post:  Wie sieht's aus?