Meine drei Premieren

  Hallo Bloggs.
 
Man lernt nie aus, immer wieder gibt es etwas Neues oder gar Premieren. So hatte ich bei meinem Dreitagetrip tatsächlich noch ein paar Dinge zum ersten Mal erlebt und insgesamt gibt es über drei Premieren zu berichten.
 
 
  
 
GWR, so die Abkürzung für Great Western Railway. Klingt fast nach USA mit unendlichen Weiten und Wäldern. Dem ist in England zwar nicht so, aber immerhin verbindet die Railway London mit dem gesamten Südwesten, Westengland und Teilen von Südwales. 1947 wurden auf der Insel alle privaten Gesellschaften verstaatlicht und widerum 1994 quasi in die private Wirtschaft entlassen. Das war die Wiedergeburt für diese wunderbare Bahngesellschaft, welche durch tolle, neue Züge und vorbildlichem Service besticht. Ich war begeistert, und das will was heißen. Die Angestellten behaupten ja, GWR heißt eigentlich "Gods wonderful Railway". Cheers!
 
 
Der Bahnhof Paddington ist der Ausgangspunkt für die Reisen in den Südwesten Englands, unter anderem nach Exeter.
 
 
Nagelneue Züge bilden das Rückgrat der Fernflotte. Der Sitzabstand ist größer als beim deutschen ICE.
 
 
Jährlich vergrößert die GWR das Angebot. Da Plymouth ebenfalls zu den "beautiful 92" gehört, werde ich dieses Angebot auf jeden Fall noch nutzen. Wahrscheinlich aber erst in der Saison 2020/21.
 
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Normalerweise bevorzuge ich bei meinen Reisen die Hotels der Ketten Holiday Inn, Travelodge oder in ganz wenigen Fällen Best Western.  Natürlich spielt der Preis eine gewichtige Rolle. Bei Trips in der ungemütlicheren Jahreszeit ist aber alles meistens erschwinglich, zumal noch unter der Woche. In diesem Fall habe ich aber mal die Kette Premier Inn ausprobiert. Premier Inn ist ein britisches Unternehmen und expandiert auch in Deutschland. In UK bieten 780 Häuser ihre Zimmer an und ich muß sagen, zu einem guten Preis-Leistungs Verhältnis. So bezahlte ich in Exeter nur umgerechnet 38.-- € pro Nacht, mit Breakfast Buffet wohlgemerkt. Nur fünf Euro mehr kostete es in Luton und da musste / durfte ich am Automaten einchecken. Etwas ungewohnt, aber zur Not ist auf jeden Fall immer ein Angestellter in der Nähe. Auf jeden Fall gehört Premier Inn nun mit zu meinen Favoriten, zumal man hier auf traditionell britischen Stil setzt.
 
 
Einfach, aber sehr sauber. Die Hotels von Premier Inn haben mich überzeugt.
 
 
Die Lage der meisten Hotels ist zentral, so wie hier in Exeter.
 
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Auch hier gehöre ich mehr zu den konservativen Reisenden. Die meisten Flüge absolviere ich mit Lutfthansa, Eurowings und ab und zu Ryanair. Diesmal bin ich wegen der Verbindung und natürlich wegen dem lieben Geld zum ersten Mal mit easyJet geflogen. Na ja, alles bestätigt. Man kennt es, alles bekannt. Für einen kleinen Aufschlag habe ich einen Platz mit mehr Beinfreiheit gebucht und wurde enttäuscht. Ich konnte gerade mal so sitzen, meine Knie hatten zwei Zentimeter "Luft". Da möchte ich mich nicht im Standardsitz sehen. Bilder gibt es keine, das schwirren eh jede Menge Pics durchs Netz.
 
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So, das waren meine drei Premieren. In der nächsten Posts geht es wie versprochen in "Kenny", dem Stadion von Luton Town. Meine besten Bilder dann spästestens ab Sonntag.
 
Keep the faith,
RaMü
 
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