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Rundumblick
Hallo Bloggs. Auch Fussballfans haben Stress. Die Spiele häufen sich, es stehen bei mir vier Spiele innerhalb einer Woche an. Von Belastungssteuerung für Konto, Nerven und Umwelt kann da keine Rede sein. Einziger Vorteil ist, dass zuerst zwei Heimspiele in Stuttgart anstehen und dann wieder auf die Insel. War alles nicht so geplant, aber dann doch schlichtweg zugelassen. Die Gegenwehr war gering, ich habe mich meinem "Schicksal" ergeben.
Nun aber nochmals ein Rundumblick über verschiedene Ligen und somit Länder. Man verzeihe mir, dass meine absoluten Lieblingsthemen bevorzuge. Da ist natürlich in erster Linie der ..

Nach der fast grenzenlosen Euphorie von Glasgow folgte der fast unweigerliche Downfall in Heidenheim. Von den Rändern der Highlands auf die raue Ostalb, es war fast allen klar. Nach dem FC St. Pauli nun der erneute Absturz, wenn auch der Totalschaden letztlich vermieden werden konnte. Es war ein mittlerer Warnschuß vor den Bug, Leute, am Donnerstag bitte wieder hellwach sein. Natürlich hat der VfB unter diesem VAR-Unfug zu leiden gehabt und der Fussball gleitet irgendwie in Richtung KI ab, irgendeine Linie findet sich immer. Die Fussballwelt befindet sich in dieser VAR-Sackgasse wieder und keiner kennt den Ausweg. Der VfB muß abseits der mehr als merkwürdigen Entscheidungen das Spiel reflektieren und sich hinterfragen. Warum gelingt es nicht, die Spannung über mehrere Spiele hoch zu halten? Gewiß, man kann nicht alles und jeden in Grund und Boden spielen, aber auf der Ostalb wirkte man schon recht unkonzentriert. Heidenheim zwang dem VfB sein Spiel auf und nicht umgekehrt. Und zum Ende merkte man dann doch wieder, den Roten vom Neckar fehlt doch noch ein Stück zum Spitzenteam. Denn allen Widrigkeiten zum Trotz, hätte noch das 3:4 noch fallen können. Undav muß nur querlegen auf den völlig blank stehenenden Demirovic, ... .

Lange Zeit sah es so aus, als ob die englische Premier League sich an einen neuen Meister gewöhnen darf, an Arsenal London. Zwar man schon mehrere Spielzeiten immer ganz dick dabei, zumeist aber immer nur so bis Januar. Dann folgte der Einbruch. In dieser Saison war schien es anders, die kritische Zeit wurde fast unbeschadet überstanden und man hatte schon acht Punkte Vorsprung vor den ärgsten Verfolgern. Aber wie so oft, es ist noch nicht Mai. Und siehe da, Manchester City ist wieder da und nun wieder im Rennen. Zwar beträgt der Vorsprung der Gunners im Moment fünf Zähler, aber Manchester City hat noch ein Spiel in der Hinterhand. Ein Heimspiel gegen Crystal Palace. Am 18. April kommt es dann zum absoluten Kracher, City empfängt dann an der Ashton New Road die "Gunners". Der absolute Kracher, aber bis dahin ist noch weit. Die Elf von Guardiola trifft aber schon einen Monat vorher auf Arsenal, im Endspiel um den Ligacup. Es bleibt wieder spannend, langweilig war es eher selten.

Dieses Vereinswappen kennen nur eingefleischte Kenner des schottischen Fussballs. Heart of Midlothian aus Edinburgh. Die Premiership der Schotten besteht nämlich nicht nur aus Celtic und den Rangers. Das Edinburghderby zwischen den Hibs und den Hearts gehört zu den weniger bekannteren Stadtduellen, sind aber an Dramatik und Intensität durchaus auf derselben Höhe. Die diesjährige Schwäche von Dauermeister Celtic ist ja bekannt, siehe das Duell gegen den VfB. Das zeigt sich auch in der heimischen Liga und es könnte tatsächlich zu einer Ablösung an der Spitze kommen. Könnte. Denn auch hier gilt, wir schreiben erst Ende Februar. Immerhin, so spannend war es im nördlichen Teil der Insel schon lange nicht mehr. Nach diesem Wochenende sieht es für die "Hearts" durchaus vielversprechend aus, vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten Glasgow Rangers. Und am nächsten Sonntag gibt es dann das "old firm", das Aufeinanderprallen der Verfolger. Im Ibrox Park empfangen die Rangers dann den Stadtrivalen Celtic. Viele glauben ja, der Verlierer dieser Partie ist raus aus dem "title race". Aber das glaube ich nicht, bis Mai ist noch lange. Ich weiß, fünf € für's Phrasenschein.
Keep the faith.
RaMü.