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MHP Arena, Stuttgart. Sonntag, 01. Februar 2026
Hallo Bloggs. Nach der Europa League sofort die Bundesliga. Jetzt geht es Schlag auf Schlag, immerhin wieder ein Heimspiel. Dieses 0:3 in Mönchengladbach war die richtige Antwort auf die aufkommenden Zweifel. Jetzt kommt der SC Freiburg und somit der nächste Kontrahent in Sachen Europa. Ich persönlich glaube, Freiburg liegt uns auf jeden Fall eher als Union. Es geht schlichtweg nicht nur um dieses Liedchen "♫ Die Nummer eins im Land (BaWü) sind wir ♫", sondern um vielleicht sogar die Champions League. Und dieses Ziel dürfte doch eine weitere Kraftanstrengung wert sein.

Im Prinzip hatten sich alle schon mit diesem 0:0 abgefunden, da schlug der VfB Stuutgart doch noch zu. "Zauberfuß" Demorivic drosch das Leder mit einem Dropkick ins lange Eck, der Ground explodierte und konnte es kaum fassen. Aber der Sieg war verdient, schon allein aufgrund der ersten Halbzeit. Die Roten brachten die Basics auf den Platz. Laufbereitschaft, Pressing und hohe Zweikampfintensität waren der Grundstein für einen schon einseitigen Spielabschnitt. Aber vor dem Tor, beim Abschluß fehlte immer wieder das letzte Etwas, der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Freiburg hatte mehr als Glück, offensiv machte man erst kurz vor dem Halbzeitpfiff auf sich aufmerksam. Der VfB mit Chancen im Fünfminutentakt. Allein Sturmführer Undav scheiterte mehrmals (!), einer seiner Abschlüsse wurde gar erst auf der Torlinie geblockt. Kopfbälle von Nartey und Vagnoman fanden nicht ihr Ziel. Torlos zum Halbzeitpfiff, mehr als schmeichelhaft für die Breisgauer. Das Match wurde dann nach der Wiederaufnahme ein wenig ausgeglichener, der VfB aber weiterhin spielbestimmend. Allerdings waren nun die klaren Torchancen Mangelware, trotzdem blieb es spannend. Die Beine beider Teams wurden immer schwerer und Stuttgart wechselte namhaft, Mittelstädt, Führich, Demirovic und Chema kamen aufs Feld. Trotzdem wollte der entscheidende Treffer nicht gelingen, bis zu 93. Minute. Balleroberung durch Mittelstädt, Führich leitete weiter auf Undav, dieser in den Rückraum zu Demirovic und .... "magic kick". Es ist nun schon das dritte Traumtor des Bosnier gegen den SC Freiburg, manche trauen dem robusten Stürmer immer noch nicht die feine Art des Fussballs zu. Schlußpfiff und zufriedene Fans. Man wurde belohnt für einen intensiven Fight und gewann unterm Strich verdient. Wie Freiburgs Trainer Julian Schuster das in Frage stellen konnte, bleibt wohl sein Geheimnis.

14.50 Uhr. Das Stadion füllt sich, die Cannstatter Kurve ist schon bereit.

Schon fast wie immer. Das gemeinsame Abfeiern der Siege, daran könnte man sich schon gewöhnen.
Keep the faith.
RaMü.
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