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MHP Arena, Stuttgart. Sonntag, 18. Januar 2026
Hallo Bloggs. Nach den beiden doch etwas überraschenden Siegen gegen die Konkurrenz aus Leverkusen und Frankfurt steht nun der nächste Prüstein ins Haus. Union kommt. Mit den roten Berlinern hat man noch einige Rechnungen offen, die Demütigung in der Relegation 2019 ist noch nicht vergessen. Zudem kommt mit Union ein absolut ekliger, an der fairen sportlichen Grenze spielenden Gegner an den Neckar. Es wird anders werden als zuletzt. Aber der VfB ist so im Flow, so richtig gut in der Rille, die müssen wir packen. Die Kontrahenten lassen nicht locker, jeder Punkt zählt. Der internationale Fussball soll Dauergast am Neckar werden, da muss die Arena weiterhin eine Festung sein.

Man hat es gewußt. Man hat gewußt, dass Spiele gegen Union Berlin einen Spaßfaktor von 0,2 haben. Man hat gewußt, dass der Unterhaltungswert nur ¼ drüber liegt. Spiele gegen die Berliner aus dem Osten der Hauptstadt gehören keinesfalls ins erstklassige Unterhaltungsprogramm, man könnte es eher unter der Kategorie "B-Movie" finden. Kurzum, das Resultat von 1:1 gegen die Spaßverderber des Fussballs war unterm Strich gerecht, der gastgebende VfB hatte gegen Ende sogar noch Glück. Muss man so sagen.
Jeder Verein hat halt so seine Möglichkeiten. Union Berlin gehört zu jener Type, welche aus bescheidenen Mitteln das Maximale herausholen müssen. Sonst klappt das nicht, die Sache mit Erstligafussball. Beim VfB dagegen hatte man so das leichte Gefühl, dass nach dem Traumstart ins Jahr 2026 sich so etwas wie dieses "Wir machen das schon" eingeschlichen ist. Ich meine, es haben so die letzten 2 bis 3 Prozent gefehlt. Beim Ausgleich zum 1:1 verfolgt Außenverteidiger Vagnoman seinen Gegenspieler nur halbherzig, die Flanke verwandelte Ex-VfB-ler Jeong zum 1:1. Ausgerechnet, kennen wir aber zur Genüge. Davor aber die für mich letztlich entscheidende Szene, Stiller läßt die Großchance zum 2:0 persönlich liegen, ein Querpass zum freistehenden Demirovis hätte auch gereicht. Und so nahm dieses zähe Match dann doch noch Fahrt auf, urplötzlich lösten die "Eisernen" ihre Ketten und man blies zu einer Schlußoffensive, die die Hausherren selbst ermöglichten. Man schaltete nach der Führung durch den erneut emsigen Führich zurück und ermöglichte den mehr als biederen Gästen so etwas wie eine Feldüberlegenheit. Der VfB konnte niemals so richtig Fahrt aufnehmen, Union war fast immer mit neun Mann hinterm Ball. Die ersten zehn Minuten waren ansprechend, Vagnoman mit der ersten Chance. Auf der anderen Seite rettete der Pfosten für Stuttgart, die Begegnung mündete in einen Abnützungskampf. Torjäger Undav zeigte zwar seine Qualitäten im Aufbau mit klugen Pässen, allerdings beim Abschluß setzte er seine Misere vom Frankfurtspiel fort. 0:0 zur Pause, erwartungsgemäß. Der zweite Abschnitt war besser, offener. Alles hätte dann noch passen können, die Führung dann zu diesem Zeitpunkt etwas verdient, aber dann die unerklärliche Preisgabe des Mittelfeldes. Fast hätte erneut Jeong zum 1:2 getroffen, aber Nübel reagierte perfekt.
Die letzten Heimspiele zeigen leider einen negativen Trend. 0:5 gegen Bayern, Schwamm drüber. Dann dieses 0:0 gegen Hoffenheim mit dem zurückgenommenen Undavtor kurz vor dem Apfiff, ärgerlich. Der 3:2 Sieg über Frankfurt mit dem späten Siegtreffer durch Nartey gehört zu den glücklichen Resultaten und nun das 1;1 gegen Union. Das macht fünf Punkte von möglichen derer zwölf. Ok, man gewinnt nicht jedes Heimspiel. Nun aber muß in Gladbach gewonnen werden, dieses Unentschieden zwingt einen förmlich dazu.


Also ich hab die Choreo nicht verstanden, ohne Zweifel hat das einige Mühen und Geld gekostet. Schade. Auf jeden Fall haben mich die Farben und der Schriftzug sofort an diese dreieckige Schokolade aus der Schweiz erinnert.

Nein, ist nicht mein Platz.
Keep the faith.
RaMü.
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