Eastbourne
 
Hallo Bloggs. Ich war Anfang Januar insgesamt sechs volle Tage auf der Insel, davon vier Tage in Eastbourne. Genug Zeit also, die zweitgrößte Stadt von East Sussex zu erleben und erkunden. Ok, zwei Spiele waren auch darunter, in Brighton und in London. Trotzdem, ich kenne mich nun etwas aus. 
Eastbourne liegt unmittelbar am English Channel und hat in großen Teilen seinen alten, viktorianischen Charme bewahrt. Direkt an der Promenade reihen sich die alten Hotels aneinander, natürlich darf auch eine Pier nicht fehlen. Aber wie überall, es gibt auch weniger einladende Ecken, das merkt man aber bald. Auf jeden Fall wirbt die Stadt mit rund 100.000 Einwohnern mit der sonnenreichsten Gegend der Insel, zumindest die Vegetation scheint das zu bestätigen. Eastbourne ist und bleibt ein Erholungsort, aber nicht unbedingt ein Badeort. Es gibt nur Kiesstrände und die Temperaturen sind und bleiben britisch. 
 
 
Mein erster Blick aus dem Fenster am ersten Morgen. Mein Hotel lag direkt am "Strand" an der Royal Parade.
 
 
 
Die Straßen entlang des Wassers tragen große Namen. Royal Parade, Marine Parade und Grand Parade. In den früheren Zeiten hat man hier gebaut wie verrückt. Ein Hotel neben dem anderen. Heute sind es zum Teil Wohnungen. Natürlich gibt es auch die modernen Kettenhotels, aber die sind mehr im Stadtinnern angesiedelt. 
 
 
Man kann kilometerlange Spaziergänge unternehmen, die Auswahl ist groß. Die Parkanlagen sind sehr gepflegt und in der Winterzeit natürlich fast menschenleer. Hat auch was.
 
 
Eastbourne ist die zweitgrößte Stadt in East Sussex, nach Brighton. Überraschenderweise ist es auch etwas hügelig.
 
 
Das Wetter war unglaublich. Vier volle Tage nur Sonne pur, blauer Himmel und natürlich etwas frostige Temperaturen. Schließlich waren es doch die ersten Tages des Jahres. 
 
 
Überall hat man kleine Parks angelegt, dazu gibt es viele kleine Restaurants. Allerdings stören die vielen Autos. Da hat die Stadt noch keine Lösung gefunden. Touristen und Einheimische "schlagen" sich um die freien Plätze. Im Sommer muß das dann noch viel extremer sein.
 
 
 
Sei ehrlich. Auf den ersten Augenblick sieht das aus wie ... Karibik. Ist aber Eastbourne an einem klaren, kalten Morgen.
 
 
Sogleich am Bahnhof wird man mit diesem Werbespruch empfangen. Also bei meinen Tagen dort hat es voll und ganz gepasst.
 
 
Diese Wochenendhäuschen sind jetzt in privater Hand. Früher konnte man die "Cottages" mieten.
 
 
Und mit diesem Bild ist Schluß, zumindest mit Eastbourne. Die langen Spaziergänge an der salzigen Luft machen müde.
 
Morgen geht es weiter mit Hastings, nur zwanzig Zugminuten entfernt. 
 
Keep the faith.
RaMü.