Zehnter Heimsieg !!!

Hallo Bluebloggs,

das Bild schaffte es sogar bis in den Sportteil der "Welt am Sonntag". Da stauchte Per Mertesacker seinen Mitspieler Mesut Özil zusammen. Dieser hatte angeblich "vergessen", sich bei den mitgereisten Asrenalfans für deren Unterstützung zu bedanken. Es war ein denkwürdiger Moment, für Arsenal und natürlich für ManCITY und überhaupt für die gesamte Premiership. Zuerst aber für die Liga. In dieser Saison ist die Spannung zum förmlich zum Greifen, es melden bis zu fünf Mannschaften ihren Anspruch auf den Titel an. Lange Zeit führte Arsenal, angetrieben vom Rekordeinkauf eines Özil von Real Madrid. Jetzt aber, kommt erst die vor entscheidende Phase der Meisterschaft, nämlich die Terminkloppe über Dezember und Januar. Hier haben alle Neuzugänge von außerhalb Englands ihre Probleme, wer kennt schon zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden an Weihnachten? Per Mertesacker hatte im ersten Jahr auch seine Probleme, ist aber aufgrund seiner Spielweise und Erdung bald damit klar gekommen. Er verkörpert auf der Insel noch die typisch "deutschen" Tugenden, welche schon seit Jahrzehnten anscheinend überall geachtet sind. So ist der lange Niedersachse schon eine Art Kultfigur an der Themse, sie singen Lieder über ihn und entwerfen T-Shirts. Özil ist anders, er steht für Leictigkeit und Spielkutur, auch unverzichtbare Attribute für einen erfolgreichen Fußball.  Aber, wenn es nicht läuft, dann stehen diese Spielertypen zuerst am Pranger, dann fällt man ganz schnell in der Symapathietabelle. Mertesacker und Podolski sind anerkannt wegen ihrer Volksnähe, Özil im Moment "nur" wegen seines genialen Kurzpaßspieles und der Fähigkeit, Spiele zu lesen. Jetzt hat also Arsenal nach dem denkwürdogen 6:3 an der Ahton New Road nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Chelsea und damit schon das nächste Spitzenspiel auf dem Programm, am Mo. den 23. Dezember empfängt man die "Blues" zum Showdown in Nordlondon. Nutznießerkönnte dann ManCITY sein, man könnte die Lücke von drei Punkten Rückstand schließen, allerdings braucht man zuerst einen Dreier beim FC Fulham, ebenfalls in London. Es ist also ganz schön was los in der britischen Hauptstadt, zumindest in Sachen Fußball.

ManCITY lieferte wieder mal eine Gala ab, und das zur besten Sendezeit, Mittags vor der Buli. Man erlebte eine Demontage des Tabellenführers und gleichzeitig eine wahre Torflut. So langsam hat Manuel Pellegrini seine Stammformation gefunden, zur Not gewinnt auch die B-Elf beim FC Bayern München. Jetzt kommt der breite Kader zum Tragen, da kann man kurzfristig auch einen Ausfall von Torjäger Aguero verschmerzen. Jetzt muß man nur noch diese blöde Auswärtsbilanz deutlich verbessern, ein Sieg im Craven Cottage ist Pflicht.  Danach geht es im Ligacup nach Leicester, das wird vermutlich auch kein Spaziergang. Da dürften wohl wieder mehrere "home grown player" zum Einsatz kommen. Auch hier entwickelt sich so langsam ein Konzept, Pokalwettbewerbe mit der sogenannten B-Elf, Pemierleague und das Achtefinale in der Championsleague mit seiner Stammformation. Irgendwo dazwischen pendelt James Milner. Der kommt immer wieder zum Einsatz und sorgt immerhin für noch ein wenig britisches Flair.

PS: Auch er war in der "Welt am Sonntag" vertreten und zwar mit einem Zitat nach dem Bayernspiel. " Ehrlich gesagt, wir haben geglaubt, wir benötigen ein 2:5". Immerhin ist er eine ehrliche Haut, der freundliche Engländer aus Yorkshire.

CITY  -  the only football team to come from Manchester

RaMü