Feueralarm auf der Ostalb !

Hallo Bluebloggs,

es herrschte pure Empörung auf der Ostalb. Da kamen die Lümmel aus dieser unbedeutenden Großstadt am Rhein und verwandelten die Scholzarena in eine Experimentierfeld für angehende Experten eines Bombenräumkommandos. Na ja, so schlimm war es nun auch wieder nicht, aber für das gemütliche Aalen hat es gereicht, die ansonsten genügsamen Älbler hatten das Wochenendgesprächsthema schlechthin, und man hielt dagegen, zumindest verbal. "Gegen Aaalen kann man mal verliern`, gegen Aalen ...", so schallte es dann von den Rängen und der Underdog aus Aalen feierte schließlich einen 1:0 Erfolg, ein Dreier, bei dem wirklich nur die Punkte zählten. Insgesamt 9.400 Zuschauer konnten sich an diesem Match ohne spielerische Höhepunkte keinesfalls erwärmen, zu bieder waren die Darbietungen beider Teams. Düsseldorfs Anhang glänzte zu Beginn mit einem Pyrofeuerwerk zwar optisch, aber vom Voicesupport war wenig zu hören. Wir standen zwei Blöcke daneben, da kann man das beurteilen. Diesmal hatte ich zwei Sportfreunde dabei, welche meine Schilderungen von "Aalen Universe" neugierig gemacht hatten. Und siehe da, trotz eines miserablen Kicks hatte Aalen zwei Kumpels mehr gewonnen. Es war ein Kick der vorderuntersten Schublade, aber Aalen war immerhin ein Tick besser als der Absteiger vom Rhein. Die Gäste waren von der Vorwochenpleite gegen Paderborn ( 1:6 ) mehr als verunsichert und nur die Fortunaurgesteine Bellinghausen und Lampertz stemmten sich gegen die Niederlage, der rote Rest war eigentlich überflüssig und nahm der frischen Luft auf der Alb den Platz weg. Der zweite Knaller, im wahrtsten Sinne des Wortes, fiel dann in der 89. Minute, aus dem Fortunablock und zwar aufs Spielfeld. Jetzt gab es eine Spielunterbrechung und die Polizei marschierte auf. Nach dieser Machtdemonstration herrschte wieder Ruhe und die Ankündigung von nur einer Minute Nachspielzeit ging in der Werbung für die Edelkneipe Apfelbaum unter. Aalen pur. Nach dem Kick gingen wir in Richtung Innenstädtle, und fanden sogleich eine Kneipe mit Skyanschluß. Kaum drin, in Sabines Bistro, fiel das 0:1 für den VfB in Dortmund. Beim Bestellen der Getränke stand es schon 1:1 und als die ersehnten Durstlöscher kamen, flackerte schon das 2:1 auf der übergroßen Leinwand auf. Nach den schnellen 3:1 und 4:1 hatten wir die Nase voll und gingen schnell zurück zum Auto. Nach rund 75 Minuten waren wir dann wieder in "small town" und vielleicht geht es ja im Dezember wieder rauf zum VfR, dann gegen Paderborn oder Sandhausen. Da wird es dann gemütlicher, vielleicht.

Bild: Welcome to "Aalen Universe".

Bild: Nur optisch stark, Fortunaanhang.

Bild: "Steuergelder" im Einsatz.